Die Stiftung

Die Böckler-Mare-Balticum-Stiftung widmet sich der Erforschung und Vermittlung der Kunst- und Kulturgeschichte der Ostseeländer unter besonderer Berücksichtigung der baltischen Staaten (Estland, Lettland, Litauen). Zur Förderung des wissenschaftlichen Austauschs veranstaltet sie alljährlich eine Tagung (Homburger Gespräch) mit Exkursionen. Alljährlich ruft sie das Lisbeth und Erich Böckler-Stipendium aus, das dem Spracherwerb, der Forschung und Vernetzung dienen soll. Zweimal im Jahr vergibt die Stiftung Förderungen für wissenschaftliche Publikationen (Druckkostenzuschüsse) und unterstützt Forschungsprojekte, Tagungen (Reisekosten) und auch Ausstellungen, wenn diese zur Verwirklichung des Stiftungszweckes beitragen. Seit 2017 gibt die Stiftung mit der Edition Mare Balticum ihre eigene wissenschaftliche Reihe heraus. Neben ihrer Fördertätigkeit wird die Stiftung auch operativ tätig. Seit Dezember 2017 entsteht unter ihrer Leitung das Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in den baltischen Ländern.


Mare Balticum

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Pieter Mortier nach Andreas Buraeus/Johannes Blaeu, Amsterdam, ca. 1700
Vermutlich ein Amsterdamer Mortier-Nachdruck der sechsteiligen Skandinavienkarte von Johannes Blaeu und Andreas Buraeus aus dem Jahre 1626.
REGNORUM ǀ SUECIÆ ǀ DANIÆ et ǀ NORVEGIÆ ǀ DESCRIPTIO ǀ Auctore ANDREA BURÆO Regni ǀ Sueciæ Secretario. (Kartusche in der linken oberen Ecke der Karte).
Karte, ca. 123 x 107 cm, Maßstab ca. 1:2 Mio.

Diese große Skandinavienkarte hat ursprünglich aus sechs Einzelblättern bestanden und setzt sich heute aus zwei großen Doppelseiten zusammen, die jeweils an den Rändern ca. 10 cm eingefaltet sind. In den Regionen nördlich des Polarkreises sind Miniaturdarstellungen von wilden Tieren und Szenen aus dem Leben der Bewohner zu erkennen.
Lit.: Der Flensburger ‚Atlas Major‘. Ein Sammelatlas zum Großen Nordischen Krieg und zu den Türkenkriegen (= Karten und Atlanten in der Landeszentralbibliothek Schleswig-Holstein, Bd. 1), bearb. von Detlev Kraack, Flensburg, 1997, Nr. 10/11, S. 32f., Tf. 2 und Frontispiz.

Wir danken der Büchereizentrale Schleswig-Holstein – Abteilung Leihverkehrs- und Ergänzungsbibliothek (historische Bestände), Flensburg, für die großzügige Bereitstellung des Bildmaterials. Das Copyright liegt bei der Büchereizentrale Schleswig-Holstein.